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      DAS GETTING READY – DIE VORBEREITUNG AUF DEN GROßEN TAG

      Häufig erhalte ich Anfragen, bei der sich das Paar eine Begleitung ihrer Hochzeit erst ab der Trauung wünscht.Vor allem der Bräutigam kann sich nur schwer vorstellen, weshalb es Sinn macht den Fotografen beim „Anziehen“ dabei zu haben.Dabei beinhalten die Stunden bevor es los geht- bevor ihr euch das JA-Wort gibt- so viel mehr.Das Getting Ready bleibt definitiv mein Lieblingsmoment einer Hochzeit.Ihr habt ja garkeine Vorstellung wie ECHT und EMOTIONAL die Stunden vor einer Trauung sein können.An meiner eigenen Hochzeit war ich bis zum Ende „cool“ und habe mir die Nervosität nicht anmerken lassen, dennoch muss ich zugeben, dass gerade die Stunden vor der Trauung wie im Film an mir vorbeizogen.Ich bin heil froh darüber, diesen Moment der Hochzeit festgehalten zu haben.Zum einen, um mich selbst an die vielen Details, die mir bereits bei der Planung viel bedeuteten, zurückzuerinnern. Meist plant man ein Jahr lang und fragt sich: Welches Parfum werde ich tragen? Welcher Schmuck passt zur mir? Welche Schuhe passen zum Kleid?Und vor allem wer ist mir als seelische Untersützung wichtig und darf morgens auf keinem Fall fehlen?

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      ERINNERUNGEN FÜR IMMER FESTGEHALTEN

      Zum anderen, um Bilder von meinem Mann zu haben. Da wir uns getrennt fertiggemacht haben, war es umso schöner zu sehen wie aufgeregt er war. Es wurde Schnaps getrunken,viel gelacht und am Ende flossen sogar ein paar Freudentränen.Wenn ich mir die Bilder ansehe, ist es als sei ich bei ihm gewesen. Als hätte ich mit ihm zusammen auf die Trauung hingefiebert. All diese Details und unvergesslichen Momente sind im  Fotoalbum festgehalten. Durch die Fotos vom Getting Ready bekommt das Album einen Spannungsbogen wie im Film. Würde die erste Seite direkt das Bild sein, als ich in die Kirche reinkam, würde definitiv etwas fehlen. Aus Fotografen sicht hat das Getting Ready einen ganz anderen Vorteil: Nähe aufbauen. Vertrauen gewinnen. Das Kennenlerngespräch ist meist einige Monate her und wenn ich dann erst zur Trauung erscheine, seit ihr mit dem Kopf bereits in eurer Welt.Da wird es schwierig für mich eine enge Verbindung aufzubauen, doch von dieser lebt meine natürliche Reportagesprache. Ich erinnere mich gern und oft an Momente zurück, als ich dem Bräutigam half das Einstecktuch richtig zu falten oder mit der Braut das Ehegelübte übte. Das Getting Ready ist auch die perfekte Zeitpunkt für Einzelportraits. Später am Tag kommt man meist nicht mehr dazu und all zu „frisch“ sieht man nach 100 Umarmungen und Tränen auch nicht mehr aus.
       

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